11.09.2012 - Gefahrstoffzug: Gefahrstoffeinsatz

Alarmierungszeit Einsatzart Einsatzdauer
17:59 Uhr GG2 - Betriebsstoffe > 50 L Ca. 7 Std.

 

Das Auffinden eines geöffneten Gefahrstoffkanisters auf einem Feldweg in der Nähe von Nanzdietschweiler sorgte an diesem Dienstagabend für einen Großeinsatz der Feuerwehr Glan-Münchweiler und des Gefahrstoffzuges des Lankreis Kusel.

Details hierzu finden Sie im Bericht auf der Homepage der Feuerwehr Glan-Münchweiler...

 

(Bei diesem Einsatz handelt es sich um keinen Einsatz für die Ausrückegemeinschaft Matzenbach-Quirnbach-Rehweiler. Er wird dennoch auf unserer Seite veröffentlicht, da Mitglieder der Ausrückegemeinschaft im Gefahrstoffzug des Lankreises Kusel tätig sind.)

 

 

Analyse der Bodenprobe auf Hydrazinverdacht ist fertig
(Pressemeldung vom 21. September, 2012. Veröffentlicht um 12:55 Uhr)
Quelle: www.Pressemeldung-Rheinland-Pfalz.de

Eine geringe Verunreinigung des Bodens ist offenbar gegeben.

Wörtlich heißt es im Gutachten des Ingenieurbüros Peschla und Rochmes (Kaiserslautern): "…Der aus dem Eluatgehalt errechnete Feststoffgehalt an Hydrazin von ca. 5 mg/kg TS liegt deutlich unterhalb der Schätzkonzentrationen, die für eine akut toxische Wirkung bei oraler Aufnahme mit 827,73 mg/kg TS oder bei einem dermalen Kontakt mit 2000 mg/kg TS (Sicherheitsdatenblatt für Levoxin 15 % gem. Verordnung (EG) Nr. 1907/2006) für Hydrazin angegeben sind. Da die Verunreinigung im Randbereich des öffentlichen Feldweges liegt und frei zugänglich ist, kann bei einem Kontakt mit dem verunreinigten Boden eine Gefährdung der menschlichen Gesundheit dennoch nicht gänzlich ausgeschlossen werden…"

Den Boden an der Fundstelle abzutragen scheint also sinnvoll. Wir werden nun die für Wasser- und Bodenschutz zuständige Fachbehörde, die SGD Süd in Kaiserslautern, um Stellungnahme und Vorschlag für das weitere Vorgehen bitten.
Die Analyse des Faßinhaltes liegt mir derzeit nicht vor, hier ist das Labor des Landeskriminalamts noch an der Arbeit.