24.01.2010 - Auslaufender Kraftstoff aus LKW nach Verkehrsunfall

Alarmierungszeit Einsatzart Einsatzdauer
22:11 Uhr GG2 - Auslaufende Betriebsstoffe > 50L Ca. 180 min.

 

Die Ausrückegemeinnschaft MQR und die kleine Gruppe der Feuerwehr Glan-Münchweiler wurden um 22:11 Uhr von der Leitstelle Kaiser in den Matzenbacher Ortsteil Gimsbach alarmiert. Gemeldet wurde auslaufender Kraftstoff aus einem LKW nach Verkehrsunfall.

An der Steigung in der Ortsmitte von Gimsbach hatte sich ein Sattelschlepper aufgrund von Schneeglätte quergestellt und sich dabei mit der Abstützvorrichtung des Aufliegers den Kraftstofftank beschädigt.

Die ersteintreffende Einheit Matzenbach begann umgehend die Ausbreitung und das Einlaufen des Kraftstoffs in einen nahegelegenen Gulli mittels Bindemittel einzudämmen. Zusätzlich wurde mittels der vierteiligen Steckleiter und einer Plane ein provisorisches Auffangbecken bereitsgestellt um weiteren, aus dem Tank auslaufenden Kraftstoff aufzufangen.

Zum Ausleuchten der Einsatzstelle wurde das HLF Glan-Münchweiler (GlM 44), zum Umpumpen des Kraftstoff der "Gerätewagen Umwelt" (GlM 54) und zum Transport von Auffangbehältern das Mehrzweckfahrzeug (GlM 74) angefordert.

Die Feuerwehr Quirnbach leitete in Matzenbach den Verkehr über die K18 Richtung Godelhausen um, da die B423 während des gesamten Einsatzes voll gesperrt war.

Der angeforderte Bereitschaftsdienst der unteren Wasserbehörde konnte die Einsatzstelle nicht anfahren, da er auf der Anfahrt in einen Unfall verwickelt wurde.

Ausgerückte Fahrzeuge:
Matzenbach 47, Rehweiler 47, Quirnbach 47, Glan-Münchweiler 14, Glan-Münchweiler 54, Glan-Münchweiler 74, Glan-Münchweiler 44, Polizei, Abschleppdienst

Einsatzleiter:
Michael Klein (GlM 95/2)

 

Aus dem Polizeibericht (Quelle: Homepage der Polizei Rheinland-Pfalz, Präsidium Westpfalz):

"... Der spektakulärste Unfall ereignete sich gegen 22.00 Uhr in der Glanstraße in Matzenbach.
Der Fahrer eines Sattelzuges mit Aufleger befuhr die B 423 (Glanstraße) innerorts von Gimsbach in Fahrtrichtung Theisbergstegen. Kurz vor dem Anwesen 15 a, Höhe Bushaltestelle, schaltete vermutlich die Vollautomatik einen Gang zurück, da es leicht bergauf ging. Auf der schneeglatten Fahrbahn (starker Schneefall, zirka 10 cm Schnee auf Fahrbahn) schob in diesem Moment der beladene Hänger (etwa 30 Tonnen) die Zugmaschine vor sich her, so dass die Zugmaschine nach rechts wegrutschte, sich dabei ganz drehte und sich mit dem Aufleger verkeilte.
Durch den Anstoß wurden das Führerhaus und der Tank der Zugmaschine beschädigt.
Von der Feuerwehr wurde der Tank, zirka 500 Liter Diesel, leergepumpt und das ausgelaufene Diesel auf der Fahrbahn gebunden und beseitigt.. Fremdschaden entstand bei dem Verkehrsunfall nicht. "